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Akryl 01© Marie Wald

Akryl
St. Gallen

Akryl wächst in einem musikalischen Haus in St. Gallen auf, lernt ab sechs Jahren Klavier und übernimmt mit
sieben Theaterrollen. Mit 14 entdeckt sie Songwriting als Gegengewicht zu emotionaler Überforderung und fängt
an, eigene Lieder zu schreiben. 2018 betritt sie die Bühne und spielt bis 2023 über 50 Konzerte. Aus Live-Sound,
Studioarbeit und Experimentierfreude formt sie ihre eigene Klangsprache: Charakterstarker Indie-Pop und Folk,
getränkt von sanften Chören, treibenden Gitarren, erdigen Blechbläsern und elektronisch verfremdeten
Elementen – das ist Akryl, halb Kunstfigur, halb verpixeltes Selbstporträt. Ihre deutschen Texte atmen erlebte
Poesie, fördern tiefe Erinnerungen zutage und wecken universelle Emotionen. Ihre Arrangements erarbeitet die
Multiinstrumentalistin, Produzentin und Sängerin akribisch, bis jede Zeile und jeder Ton vor ihr selbst besteht.
2023 wird sie ins Newcomer*innen-Förderprogramm des Popcamps in Mannheim eingeladen, im Frühjahr 2025
erscheint ihre Debüt-Single „Blumen aus Metall“, von DIFFUS als Empfehlung des Tages ausgezeichnet. Der Song
wird vom Goldstueckli-Podcast gefeatured, von den radioeins-Hörer*innen auf Platz 32 der Top 100 des Jahres
gewählt und läuft u. a. auf FluxFM, FRITZ, BR2 und SRF3, die sie auch zu einer Live-Session einlädt. Gemeinsam
mit der Folgesingle „Wachstumsscherzen“ landet er aus dem Stand auf Playlisten wie Spotifys „Wilde Herzen“
und „New Music Friday Deutschland“, Apple Musics „New Music Daily“ oder Amazon Musics „Fresh Deutschpop“.
2025 spielt Akryl sechzig Konzerte, als Support u. a. für Mine, Lena&Linus, nand, Lola Young, Lara Hulo oder Jas
sowie auf Festivals wie Zermatt Unplugged, Maifeld Derby und dem Reeperbahn Festival. Ihre Debüt-EP „,wenn
ich gross bin, will ich alles werden außer alt“ erscheint im September 2025, wird unter anderem bei DIFFUS und
im picky Magazine besprochen und bringt ihr einen Auftritt im ZDF-Morgenmagazin ein. Im November folgt ihre
erste Headliner-Tournee mit eigener Backingband, im gleichen Monat erscheint die DIFFUS Day&Night Session
als eigenständige Veröffentlichung. Im Frühjahr 2026 veröffentlicht sie mit Lena&Linus den Track „Sag mir was
du willst“, der erneut in der Spotify New Music Friday-Playlist landet. Sie eröffnet für Betterov, Easy Easy und
Lotte und spielt u. a. das Pop Kultur Festival in Berlin.
Für ihre zweite EP, die im Frühjahr 2027 erscheint, schreibt sich Akryl seitenweise Last von der Seele;
Depressionen und Medikation, Dissoziation, Einsamkeit, People Pleasing und Motive aus der Kindheit, aber auch
intensives Wachstum sind ihre Themen: „Es hatte etwas sehr Befreiendes, all das runterzuschreiben. Das hat den
überwältigenden Gefühlen oft die Macht und die Scham genommen.“
Die Produktion der neuen Songs findet kontrastreich sowohl in den Schweizer Bergen als auch in Köln und Berlin
statt: In der Kulisse des Bündner Rigis, in einer abgelegen und begeisternd kunstgefüllten kleinen Berghütte,
entstehen bei minus zehn Grad Aufnahmen, die von Studiotagen in den vibrierenden Großstädten mit vierzig
Grad im Schatten abgelöst werden. Eine logische Entwicklung, , denn ihre zweite EP vereint für Akryl thematisch
Extreme und Ambivalenzen: In der ersten Single „Fichtenholz“ schlägt sie den Bogen vom Kindesalter zu Trauer
oder erzählt in „Porzellan“ ihre Geschichte aus „Blumen aus Metall“ weiter und greift das Thema Medikation auf
– Akryl lässt in den neuen Songs viel Ehrlichkeit zu: „Manchmal hat es Überwindung gekostet, gewisse Zeilen drin
zu lassen. Manchmal hat sich das Schreiben so angefühlt, als würde ich eine emotionale Beichte ablegen.“
Gemeinsam mit den Produzenten Jakob Klaffensteiner und Christoph Erling schaufelt sie viel Platz für spontanes
Chaos: „Oft sind wir spontan im Studio gelandet, auch mit vielen Freund*innen, haben auf Instrumenten gespielt,
chaotisch aufgenommen und dabei so viel Material produziert und aufgezeichnet wie nie zuvor.“ Der Sound klingt
organischer, mit rohen Vocals, Streicher- und Bläser-Arrangements und folkigen Gitarren. Field Recordings und
Raumaufnahmen fangen den Moment ein, Arpeggiatoren, Vocoder und modulare Synthie-Flächen unterfüttern
die EP elektronisch: „Sie soll ganz warm und chaotisch und brüchig und bisschen seltsam und echt sein,“ sagt
Akryl.

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